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PDF-Rechnungen bald nicht mehr zulässig: Jetzt umstellen

Ein Schreibtisch mit einem Laptop, einer Kaffeetasse und Notizblöcken. Auf einem Notizblock sind Symbole für PDF- und XML-Rechnungen abgebildet, die unterschiedliche Rechnungsformate darstellen.

PDF-Rechnungen gehören seit Jahren zum digitalen Büroalltag. Sie sind leicht zu erstellen, bequem zu verschicken und nahezu überall lesbar. Doch ihre Zeit läuft ab: Spätestens mit dem Inkrafttreten der E-Rechnungspflicht im B2B-Bereich wird die klassische PDF-Rechnung nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen genügen.

Wer künftig Rechnungen schreiben möchte, muss sich mit E-Rechnung und Formaten wie XRechnung oder ZUGFeRD auseinandersetzen. Hier die wichtigsten Informationen.

PDF-Rechnung: Was ist das überhaupt?

Eine PDF-Rechnung ist eine digitale Rechnung im Portable Document Format. Sie lässt sich mit nahezu jeder Software oder Rechnungsvorlage erzeugen – ob Word, Excel, Buchhaltungsprogramm oder Rechnungsprogramm und wird meist per E-Mail versendet. In vielen kleinen und mittleren Unternehmen ist dieses Format seit Jahren Standard.

Vorteile von PDF-Rechnungen

  • Einfach zu erstellen und zu versenden
  • Universell lesbar auf nahezu jedem Gerät und Betriebssystem
  • Beweissicher durch eingeschränkte Veränderbarkeit
  • Geringe Einstiegshürde, keine Spezialsoftware erforderlich

Warum PDF-Rechnungen zwar digital, aber keine E-Rechnungen sind

PDF-Rechnungen gelten rechtlich nicht als elektronische Rechnungen, wie sie ab dem 1. Januar 2025 für viele Unternehmen verpflichtend werden.

Grund dafür ist die fehlende strukturierte Datenbasis. Eine echte E-Rechnung im Sinne der EU-Norm EN 16931 besteht nicht nur aus einem digitalen Belegbild, sondern aus maschinenlesbaren, standardisierten XML-Daten. Nur so lassen sich Rechnungen automatisiert verarbeiten ohne manuelle Eingriffe.

Wichtig: Eine E-Mail mit PDF-Anhang ist keine E-Rechnung – auch wenn sie digital übermittelt wird.

Was ist eine E-Rechnung?

Der Begriff „E-Rechnung“ bezieht sich auf ein strukturiertes elektronisches Rechnungsformat, das den Vorgaben der EU-Norm EN 16931 entspricht. Dazu zählen unter anderem:

  • XRechnung: das Pflichtformat für Rechnungen an öffentliche Auftraggeber in Deutschland
  • ZUGFeRD: ein hybrides Format, das PDF und XML kombiniert

Beide Formate ermöglichen die automatisierte Verarbeitung von Rechnungsdaten – ein zentrales Ziel der Digitalisierung in der Buchhaltung.

E-Rechnungspflicht: Was sich ab 2025 ändert

Ab dem 1. Januar 2025 beginnt die stufenweise Einführung der E-Rechnungspflicht im B2B-Bereich in Deutschland. Sie gilt für alle inländischen Unternehmen mit Sitz in Deutschland, die Rechnungen an andere Unternehmen stellen.

Übergangsfristen im Überblick

  • 2025: E-Rechnungen dürfen bereits verpflichtend empfangen werden.
  • 2026–2027: Übergangsregelungen für bestimmte Unternehmen.
  • Ab 2028: PDF-Rechnungen sind nicht mehr zulässig im B2B-Bereich. Nur strukturierte E-Rechnungen gelten dann als gesetzeskonform.

Unterschiede im Überblick: PDF-Rechnung vs. E-Rechnung

MerkmalPDF-RechnungE-Rechnung (XRechnung, ZUGFeRD)
FormatUnstrukturiertes PDFStrukturiertes XML oder Hybridformat
MaschinenlesbarkeitEingeschränkt (Texterkennung)Vollständig automatisiert
Rechtlich zulässig (B2B)Nur noch bis 2027Ja, ab 2025 verpflichtend
GoBD-KonformitätMöglich, aber aufwendigJa, bei korrekter Anwendung
Erstellung & VersandEinfach, per E-MailSpezialsoftware oder Rechnungstools
AutomatisierungspotenzialGeringHoch

Was bedeutet das für dein Unternehmen?

Wenn du bisher PDF-Rechnungen verschickst, solltest du dich rechtzeitig umstellen. Ab 2025 erwartet dich nicht nur ein technologischer Wandel, sondern auch neue gesetzliche Pflichten. Wer weiter PDF-Rechnungen im B2B-Umfeld nutzt, verstößt ab 2028 gegen geltendes Recht – mit potenziellen Folgen für Vorsteuerabzug, Buchführung und Betriebsprüfungen.

Fazit: PDF-Rechnungen haben ausgedient

Die Vorteile der PDF-Rechnung liegen auf der Hand – doch sie reichen künftig nicht mehr aus. Wer gesetzeskonform und zukunftssicher arbeiten will, muss auf strukturierte E-Rechnungen umsteigen.

PDF ist nicht gleich E-Rechnung. Die Zukunft gehört Formaten wie XRechnung und ZUGFeRD, die den digitalen Rechnungsaustausch automatisiert, effizient und rechtssicher ermöglichen. Nutze jetzt die Zeit für die Umstellung.

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